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Nach dreieinhalb Wochen Suppe, Curry & Co. entdecken wir doch tatsächlich ein Lokal, das deutsche Gerichte anbietet: Den Ratinger Löwen in Mui Ne.



Das wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen und machen keine halben Sachen: Die traditionelle „Metzgerplatte“ mit Schnitzel, Nürnberger Rost- und grober Bratwurst, Kartoffelpüree, Bratensoße, Gurkensalat, Kartoffelsalat und Sauerkraut dürfen es sein. Dazu die vietnamesischen Kellnerinnen, die sich im traditionellen Dirndl präsentieren; im Hintergrund läuft dazu auf einem Bildschirm „Sissi, Schicksalsjahre einer Kaiserin“. Säße man nicht unter Palmen bei über 30°, könnte man glauben, man sei im Alpen-Urlaub. Wir schämen uns zwar ein wenig, finden die Abwechslung aber irgendwie doch ganz geil. An den Nachbartischen sitzen etliche russische Gäste, denen es offenbar auch ganz gut schmeckt.
Ansonsten ist asiatisches Essen ja wirklich richtig lecker: exotisches Gemüse, Früchte im Zusammenspiel mit ungewohnten Kräutern, Gewürzen, Schärfe, Säure oder Süßem bescheren dem deutschen Gaumen bis dahin ungeahnte Erlebnisse.
Auch wenn es sicher das ein oder andere gute asiatische Restaurant zu Hause gibt, so ist dort doch einiges mehr oder weniger an den europäischen Geschmack angepasst. Und so probieren wir uns durch authentische Gerichte Thailands, Kambodschas und Vietnams in Form diverser Currys, Suppen, Reis- oder Nudelgerichte, Nachspeisen und lokalen Spezialitäten, die es so in Deutschland nicht gibt. Zum Beispiel Banh Xeo, das sind gefüllte vietnamesische Pfannkuchen in allen Geschmacksvariationen.
Oder Banh Phong Chuoi Nuong – ein knuspriger flacher Ahornkuchen mit Bananen.
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