Letzter Tag am Traumstrand. Haben noch einmal einen langen Spaziergang am Meer gemacht und kaum eine Menschenseele getroffen. Hier sieht´s aus wie in der Bacardi-Werbung, schon fast schade, dass wir Morgen weiter fahren.
Abends noch einmal zur Freude aller Mücken in einer kleinen Beach-Hütte gegessen. Trotz übelster Abwehrmittel ist Heiko total zerstochen. Ich selbst brauche keinerlei Vorkehrungen treffen: Heiko ist süßer als ich, die Mücken gehen alle zu ihm …
In unserem Bungalow ist das kaum ein Problem: wir haben drei Mitbewohner, die sich die Zimmer aufgeteilt haben. Geckos, die an der Decke kleben und total flink sind. Wir wollten für euch ein Foto von ihnen machen, aber es ist uns nicht gelungen, sie sind schnell wie der Blitz, wenn sich ihnen jemand nähert. Dafür vertilgen sie Fliegen und Mücken – sehr praktisch! Weniger praktisch sind die nächtlichen Revierkämpfe. Sobald das Licht aus ist, kommen sie aus ihrem Versteck und da die Räume begrenzt sind, fauchen sie sich mit ihren aufgeregten kehligen Lauten an. Ein totales Theater, das nicht aufhört. Am Anfang dachte man noch: „Was ist denn jetzt los?“, aber man gewöhnt sich mit der Zeit dran ...
Natürlich bleibe ich ebenfalls nicht verschont! Während Heiko mit seinen Mückenstichen kämpft, habe ich den „flotten Otto“ zu Besuch, ein Gast, der nicht so schnell gehen will. Ich verbringe meine Zeit also ständig auf dem Klo und ernähre mich von Wasser und trocken Brot. Ich sehne mich nach Obst, aber der Seven Eleven hat nichts Frisches und ein Markt ist nicht in der Nähe. Na, dann kaufe ich mir eben Trockenobst. Im Bungalow angekommen, reiße ich gierig die Packung auf und nasche ein paar Stücke ...

[Bei der Verpackung hätte man eigentlich stutzig werden müssen.]
Würg, würg! Die Trockenpfirsiche sind stark gesalzen. Das Zeug kriegt man nicht runter und lässt sich auch nicht abwaschen. Womit wir beim nächsten Thema wären: was drauf steht ist nicht immer drin!
Fängt bei der Fanta an. Eine leere Fanta-Flasche aufschrauben und mit irgendwas auffüllen ist einfach. Man wundert sich schon beim Eingießen, dass nichts sprudelt und beim Probieren wird einem klar: das habe ich nicht bestellt!
Beim Fake-Food legen einige Thailänder beträchtliche Kreativität an den Tag. Ein Beispiel ist gebratener Reis mit Hühnchen. Erst freut man sich über so große Stücke knusprig gebratener Hühnerhaut im Reis. Bei genauerer Untersuchung stellt sich jedoch heraus, es sind Pfannkuchen Stücke aus Mehl und Hühnerbrühe: sieht aus wie Hühnerhaut, schmeckt wie Hühnerhaut, ist aber keine Hühnerhaut.
Noch ein Beispiel?
Traubensaft erfrischt bei der Hitze gekühlt besonders gut. Also ein großes Glas gefüllt und einen gierigen Schluck getrunken! Stellt sich jedoch sofort als rot gefärbtes zuckersüßes Rosenwasser heraus, kein Geschmack von Trauben in Sicht. Bei so viel Frechheit fehlt mir die staatliche Aufsicht.
Aber was will man verlangen auf der anderen Seite der Welt in der fast unberührten Natur?
Man kann nicht alles haben!
Hier geht's weiter ...

Abends noch einmal zur Freude aller Mücken in einer kleinen Beach-Hütte gegessen. Trotz übelster Abwehrmittel ist Heiko total zerstochen. Ich selbst brauche keinerlei Vorkehrungen treffen: Heiko ist süßer als ich, die Mücken gehen alle zu ihm …
In unserem Bungalow ist das kaum ein Problem: wir haben drei Mitbewohner, die sich die Zimmer aufgeteilt haben. Geckos, die an der Decke kleben und total flink sind. Wir wollten für euch ein Foto von ihnen machen, aber es ist uns nicht gelungen, sie sind schnell wie der Blitz, wenn sich ihnen jemand nähert. Dafür vertilgen sie Fliegen und Mücken – sehr praktisch! Weniger praktisch sind die nächtlichen Revierkämpfe. Sobald das Licht aus ist, kommen sie aus ihrem Versteck und da die Räume begrenzt sind, fauchen sie sich mit ihren aufgeregten kehligen Lauten an. Ein totales Theater, das nicht aufhört. Am Anfang dachte man noch: „Was ist denn jetzt los?“, aber man gewöhnt sich mit der Zeit dran ...
Natürlich bleibe ich ebenfalls nicht verschont! Während Heiko mit seinen Mückenstichen kämpft, habe ich den „flotten Otto“ zu Besuch, ein Gast, der nicht so schnell gehen will. Ich verbringe meine Zeit also ständig auf dem Klo und ernähre mich von Wasser und trocken Brot. Ich sehne mich nach Obst, aber der Seven Eleven hat nichts Frisches und ein Markt ist nicht in der Nähe. Na, dann kaufe ich mir eben Trockenobst. Im Bungalow angekommen, reiße ich gierig die Packung auf und nasche ein paar Stücke ...

[Bei der Verpackung hätte man eigentlich stutzig werden müssen.]
Würg, würg! Die Trockenpfirsiche sind stark gesalzen. Das Zeug kriegt man nicht runter und lässt sich auch nicht abwaschen. Womit wir beim nächsten Thema wären: was drauf steht ist nicht immer drin!
Fängt bei der Fanta an. Eine leere Fanta-Flasche aufschrauben und mit irgendwas auffüllen ist einfach. Man wundert sich schon beim Eingießen, dass nichts sprudelt und beim Probieren wird einem klar: das habe ich nicht bestellt!
Beim Fake-Food legen einige Thailänder beträchtliche Kreativität an den Tag. Ein Beispiel ist gebratener Reis mit Hühnchen. Erst freut man sich über so große Stücke knusprig gebratener Hühnerhaut im Reis. Bei genauerer Untersuchung stellt sich jedoch heraus, es sind Pfannkuchen Stücke aus Mehl und Hühnerbrühe: sieht aus wie Hühnerhaut, schmeckt wie Hühnerhaut, ist aber keine Hühnerhaut.
Noch ein Beispiel?
Traubensaft erfrischt bei der Hitze gekühlt besonders gut. Also ein großes Glas gefüllt und einen gierigen Schluck getrunken! Stellt sich jedoch sofort als rot gefärbtes zuckersüßes Rosenwasser heraus, kein Geschmack von Trauben in Sicht. Bei so viel Frechheit fehlt mir die staatliche Aufsicht.
Aber was will man verlangen auf der anderen Seite der Welt in der fast unberührten Natur?
Man kann nicht alles haben!
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heiko und micha am 02. März 2025 im Topic 'Suedostasien'